Abferkelstall 5

Pro Bucht steht der Sau mit Ferkeln insgesamt eine Nettofläche von rund 13,3 m2 zur Verfügung, die sich in einen Innenbereich mit 7,59 m2 und einen Außenbereich mit 5,75 m2 aufteilt. Das Platzangebot im Auslauf beträgt 5,75 m2 und bietet

 

Beid der Aufstallung handelt es sich um eine abgespeckte Variante der Welcon-Bucht. Die Zwischenwand mit Klapptüren wurde dabei weggelassen. Dadurch entsteht mehr frei nutzbare Fläche, eine Fixierungsmöglcihkeit gibt es aber nicht.

Orientierungslicht im Ferkelnest

Ein Orientierungslicht soll den Ferkeln das Auffinden des Ferkelnestes bei Nacht erleichtern.

Dachgestaltung mit Trapezblech

Anstatt eines Sandwichdaches wurde das Dach mit einem Trapezblech gedeckt.

Von unten wurde die Decke mit einer Styropordecke isoliert.

Bodenfütterung

Gefüttert wird trochen und direkt auf dem Boden. Das Rohr ist beweglich angebracht. Rüttelt die Sau am Rohr fällt Futter heraus.

Die Ferkel werden so zum Fressen animiert, indem sie ihre Mutter nachahmen.

Freue Belüftung

Sensorgesteuerte Hubfenster aus Doppelstegplatten sorgen für eine freie Durchlüftung. Ventilatoren kommen nicht zum Einsatz, dadurch kann Energie eingespart werden.

Wand- und Fußbodenheizung im Ferkelnest

Im Ferkelnest sind zwei Heizkreisläufe verbaut. Einer im Boden des Nestes, ein zweiter in der Zwischenwand der Nester. Die Wandheizung wird dabei mit höheren Temperaturen gefahren, als die Bodenheizung. Kleine Ferkel mit höherem Wärmebedürfnis können näher an der Wand liegen, größere Ferkel weiter außen. Mittels Durchlaufbegrenzer kann die Temperatur manuell gesteuert werden.

Fußbodenheizung im Sauenliegebereich

Ein dritter, getrenner Heizkreislauf ist im Liegebereich der Sau verlegt. Dieser soll nur in den ersten Tagen um die Geburt betrieben werden um ein Ausküheln der Ferkel beim Säugen zu vermeiden.

Die Leitungen für die im Auslauf befindlichen Tränken sind ebenfalls im Stallboden, nahe der Fußboenheizung verlegt. Dies soll ein Einfriehren der Wasserleitungen verhindern. Hier zu sehen sind die schwarzen Leerrohre in die später Wasserleitungen eingezogen wurden. 

Separater Ferkelschlupf

Harnableitung im Auslauf

Der Auslauf verfügt über ein ca. 5%iges, V-förmiges Gefälle zur Auslaufmitte hin. Dort ist eine Harnrinne verlegt, die Harn, verschüttetes Trinkwasser und Regenwasser ableiten.

Als Harnrinne wurde ein KG-Rohr mit Lochblechrinne im Auslauf verlegt.

Beckntränken im Auslauf