Abferkelstall 9

Bewegungsbucht

In Geschlossener Form hat die Buhct eine Größe vom 7,5 m2, die Bewegungsfläche beträgt 5,2, m2. 60% des Bodens sind planbefestigt, 40% sind mit einem Spaltenboden ausgelegt, der Großteil davon Betonspaltenn mit 11mm Schlitzweite.

Breiter Versorgungsgang

Ein breiter mittiger Gang erleichter das Einbringen von Stroh.

Option zum Gruppensäugen

Durch Schiebetüren kann die Rückwand jeder Bucht zur Hälfte geöffnet werden. Zudem wird etwa die Hälfte jeder zweiten Zwischenwand entfernt und im Gang eingesetzt. Selbiges wird an den beiden gegenüberliegenden Buchten durchgeführt. Der Gang steht zusätzlich als Platz zur Verfügung (+1,5 m2 Platz je Sau), die Bewegungsfläche der wird deutlich größer.

Schieberentmistung

Der Stall verfügt über eine Schieberentmistung. Anstatt in einen Querkanal wird der Mist über eine Rampe auf eine Mistplatte geschoben. Am Fuß der Rampe wird der flüssige Teil in eine Güllegrube abgeleitet.  Durch dieses Entmistungssystem kann Langstroh in bodendeckenden Mengen, ohne Probleme mit der Gülletechnik zum Einsatz kommen.

Abwürfe in jeder Bucht

In jede Bucht wurde große Abwüfe eingebaut, durch die der Mist in den Kanal geworfen werden kann. Ein Trichter verhindert, dass Ferkel hinunterfallen.

Fußbodenheizung für Ferkel und Muttersau

Neben der üblichen Fußbodenheizung im Ferkelnest gibt es einen zweiten Heizkreislauf im Liegebereich der Sau, der nur um die Geburt und an kühlen Tagen genutzt werden soll. Dieser soll das Auskühlen der Ferkel bei der Geburt und beim Säugen verhindern.

Mutter-Kind Tränke

Eine Beckentränke in niedriger Höhe ermöglicht der Sau und den Ferkeln das gemeinsame Saufen.

Fixierungsmöglichkeit

Die Aufstallung bietet die Möglichkeit die Sau kurzfristig zu fixieren.

Heuraufe

Zusätzlich zum Einstreu kann über ein Raufe Raufutter gegeben werden.

Bodenfütterung

Gefüttert wird direkt auf dem Boden (Trockenfütterung). Der Tränknippel im vorderen Bereich ist bei geöffneter Bewegungsbucht abgestellt. Das Blech am Boden schützt den Beton vor den Speichel der Sau. Die Ferkel können mitfressen. Durch Nachahmen der Muttersau sollen die Ferkel früh zur Aufnahme von festem Futter animiert werden.